
Wenn Sie mit herabgesetzten Preisen werben, stellen sich daher viele Fragen: Wie lange muss ich einen Preis fordern, um ihn „streichen“ zu können? Darf ich auf die UVP verweisen? Ist es erlaubt, Preise aus dem stationären Handel für den Onlineshop zu nutzen? Wie Sie rechtssicher werben und welche Fallen bei der Preiswerbung lauern, lesen Sie…

1. Keine klaren Regelungen für Mitarbeitende Natürlich gibt es kaum bessere (und günstigere!) Werbung für ein Unternehmen als zufriedene Mitarbeitende. Sind diese von ihrem Arbeitgeber und seinen Produkten und/oder Dienstleistungen überzeugt, empfehlen sie diesen sicherlich auch im Freundes- und Bekanntenkreis gerne weiter. Vielleicht wird sich dadurch auch eine nette Provision oder eine Gehaltserhöhung versprochen. In…

Warum ist eine Werbung mit Selbstverständlichkeiten problematisch? Problematisch sind Werbeaussagen immer dann, wenn sie Verbraucher:innen in die Irre führen können. Bei einer Werbung mit Selbstverständlichkeiten benennt ein Unternehmen einen Umstand, der eigentlich keiner Erwähnung bedarf. Dabei erweckt die Werbung unzutreffend den Eindruck, dass es sich um eine Besonderheit des Angebots handelt. Werbung mit Selbstverständlichkeiten kann…

Was Sie bei der Namenswahl Ihres Unternehmens beachten sollten Wichtig ist, dass der Name Ihres Unternehmens nicht irreführend ist. Sie dürfen also nicht mit Titeln oder Zusätzen werben, die eine besondere Qualität oder Qualifikation vorspiegeln, die in Wahrheit gar nicht vorhanden ist. Dies gilt insbesondere in gesundheitsbezogenen Bereichen, da dort strenge Anforderungen gelten. Selbst wenn…

Bewertungen sollen objektiv sein Über den Sinn und Unsinn von Bewertungen kann man sicher streiten. Empfehlungen sind ein effektives Marketinginstrument und entsprechend umkämpft. Negative Einträge können wiederum ein Unternehmen schnell in Schwierigkeiten bringen, wenn Kund:innen weg bleiben. Klar ist: Bewertungen, die nicht auf einer echten Erfahrung basieren oder zu stark durch das bewertete Unternehmen beeinflusst…

Es reicht aber nicht aus, AGB zu haben. Sie müssen auch inhaltlich richtig, aktuell und vollständig sein. Unzulässige Regelungen können schnell teuer werden, unter anderem Verbände können ihre Verwendung abmahnen und gegebenenfalls gerichtlich untersagen lassen. Fünf Abmahnfallen in Onlineshop-AGB: Sind Sie betroffen? Es gibt Fehler in AGB, die verbreitet sind und daher auch häufig abgemahnt…

Was wird in der Abmahnung verlangt? Die EU-Verordnung zur Online-Streitbeilegung verpflichtet Onlinehändler, einen Link zur Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Kommission (OS-Plattform) bereitzustellen: In der Union niedergelassene Unternehmer, die Online-Kaufverträge oder Online-Dienstleistungsverträge eingehen, […] stellen auf ihren Websites einen Link zur OS-Plattform ein. Dieser Link muss für Verbraucher leicht zugänglich sein. Art. 14 Verordnung (EU) 524/2013 (ODR-Verordnung)…

Warum braucht es AGB für Etsy-Shops? Allgemeine Geschäftsbedingungen (kurz: AGB) benötigt praktisch jeder Etsy-Shop. Denn es gibt eine Vielzahl von rechtlichen Informationspflichten, die sich am besten im „Kleingedruckten“ erfüllen lassen. Darüber hinaus können Sie mit AGB – in gewissen Grenzen – Ihren Kunden die Bedingungen für Bestellungen vorgeben. Welchen Inhalt müssen AGB haben? AGB für…