
Welche allgemeinen Angaben gehören in das Impressum? Im Impressum müssen Onlineshops nach § 5 des Digitale DiensG) die folgenden Informationen bereithalten: NameNennen Sie den vollständigen Namen des Unternehmens einschließlich der Rechtsform und den vollständigen Namen des gesetzlichen Vertreters. Kürzen Sie den Vornamen nicht ab, das ist nach der Rechtsprechung unzulässig (OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.11.2008…

Produktübersichtsseiten Die Gestaltung von Produktübersichtsseiten richtet sich maßgeblich danach, ob der Kunde bereits an dieser Stelle die Waren in den Warenkorb legen kann. Denn gegenüber einem Verbraucher bestehen verschiedene Informationspflichten, die vor Abschluss der Bestellung zu erfüllen sind. Dazu gehört unter anderem, dass dem Verbraucher die wesentlichen Eigenschaften der Waren mitgeteilt werden. Die Wareneigenschaften können direkt…

Allgemeines Wann werde ich als „Online-Shop“ gewertet? Das Gesetz definiert nicht, was ein Online-Shop ist. Entscheidend ist, ob eine Webseite darauf ausgerichtet ist, dass über sie Verträge abgeschlossen werden. Denn dann müssen sie nach den §§ 312i ff. BGB besondere Pflichten erfüllen. Unerheblich ist dabei, ob dafür ein Shopsystem eingesetzt. Nur wenn Verträge aufgrund einer individuellen…

Veranstalter müssen sich damit auseinandersetzen, wie sie ihre Videokonferenzen schützen. Nicht nur Zoom ist betroffen Auch wenn der Begriff anderes vermuten lässt, ist „Zoombombing“ nicht auf einen Anbieter beschränkt. Vielmehr ist potenziell jeder Videokonferenzanbieter betroffen. Aber Veranstalter stehen Angriffen nicht machtlos gegenüber, sondern können sich durch eine Überprüfung ihrer Einstellungen schützen. Bei privaten Konferenzen muss…

Unternehmen sollten dabei allerdings die wettbewerbsrechtlichen Grenzen im Blick behalten. Denn wenn die Gewinnchance als „Gegenleistung“ für positive Reaktionen zu werten ist, kann dies eine Irreführung im Sinne des § 5 Abs. 1 UWG darstellen. Irreführung durch gekaufte Bewertungen Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verbietet irreführende geschäftliche Handlungen, die einen Verbraucher oder ein sonstiger…

Muss der Kunde AGB „akzeptieren“? Wenn der Händler seine AGB nutzen will, braucht er keine explizite Zustimmung des Kunden. Er kann sie einseitig in den Vertrag einbringen, indem er bei Vertragsschluss ausdrücklich auf sie hinweist. Der Kunde muss nach § 305 Abs. 2 BGB zwar mit der Geltung der AGB „einverstanden“ sein, dies setzt aber…

Impressum Dass Onlineshops ein Impressum vorhalten müssen, ist kein Geheimnis. Unsicherheiten bestehen mitunter in Bezug auf den Inhalt und die Platzierung auf der Webseite. Der Inhalt eines Impressums richtet sich nach § 5 Digitale Dienste Gesetz (DDG). Grundsätzlich gilt, dass Angaben zu machen sind über den Namen und die Anschrift, unter dem Sie niedergelassen sind;…

Eine Verpflichtung zur Auskunft gegenüber Diensteanbietern ist bislang gesetzlich nicht geregelt. Alles deutet darauf hin, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis sich dies ändert. Wer auf Webseiten durch Nutzer verunglimpft wird, beispielsweise durch Lügen auf Bewertungsportalen, wird leichter an die Daten des Verletzers kommen. Vorsicht: Neue Rechtslage ab 2024 Die nachfolgenden Ausführungen beziehen…

Keine grenzenlose E-Mail-Werbung Wenn Unternehmen werbliche E-Mails an Nichtkunden versenden, benötigen sie eine Einwilligung. Auch Bestandskunden dürfen nicht unbegrenzt zum Zwecke der Werbung angeschrieben werden. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es aber zulässig, für ähnliche Produkte und Dienstleistungen zu werben, die der Kunde bereits gekauft hat. Unter anderem muss das Unternehmen in jeder E-Mail darauf hinweisen,…